Link verschicken   Drucken
 

Das Schützenhaus

Unser Schützenhaus

28 Jahre nach der Vereinsgründung hatte die Schützenbrüderschaft Süpplingen ihre eigenen Vereinsstätte: Im Juni 1980 fand die Einweihung des Schützenhauses statt.

 

Bis zu diesem Festakt war es ein langer Wege zu einem eigenen Schützenhaus. In der Anfangszeit des Vereins wurde in der Gaststätte „Ahrens“ (später „Glück-Auf“, heute „Akropolis“) beim Schützenbruder Günter Ahrens geschossen. Nach dem Wechsel in die Gaststätte „Stadt Magdeburg“ (heute „Marien-Apotheke, Praxis Rieger), die bis 1979 Vereinsgaststätte blieb, kam auch bald der Wunsch nach einem eigenen Schießstand. 1955 verhandelte der Verein mit der Gemeinde um Überlassung eines Platzes oberhalb des „alten“ Sportplatzes (heute Festplatz) zum Bau eines Schießstandes. Die Kyffhäuser-Kameradschaft hatte ebenfalls einen Antrag auf dieses Gelände gestellt. Es wäre ein gemeinsamer Bau und eine gemeinsame Nutzung möglich gewesen. Jeder Verein sollte 350 Arbeitsstunden zum Bau leisten. Der Kostenvoranschlag belief sich auf 700 – 1.200 DM. Der Bau kam jedoch nicht zustande.

 

In der Vereinsgaststätte „Stadt Magdeburg“ wurde in 1967 in einem Teil des Saales ein geschlossener Luftgewehrschießstand in Eigenarbeit gebaut.

 

1970 beschließt der Samtgemeinderat im Gebiet der Samtgemeinde einen Kleinkaliberschießstand für alle Mitgliedsgemeinden zu bauen. Der Standort wurde 1971 nach Warberg vergeben.

 

Im Juni 1972 wird ein in Eigenarbeit hergestellter transportabler Luftgewehrschießstand für die Sommerfeste eingeweiht. Im Zuge des Neubaus eines Sportzentrums in Süpplingen wird in den Jahren 1973/74 auch die Einbeziehung eines Luftgewehrschießstandes besprochen. Zu einem Bau kommt es aber nicht.

 

1975 blieb aufgrund eines Wirtewechsels das Vereinslokal „Stadt Magedburg“ geschlossen und dem Verein der Zutritt zu den vereinseigenen Schießanlagen versperrt. Als Provisorium wurde der transportable Luftgewehrschießstand in einer Scheune auf dem „Bosse'schen Hof“ (heute Volksbank, Samtgemeindeverwaltung) aufgebaut.

 

Im Oktober 1975 wurde aufgrund der herrschenden Situation ein Antrag zum Bau eines eigenen Schießstandes an die Gemeinde gestellt. Zuerst war der Ausbau des alten Sportheimes auf dem „alten“ Sportplatz (heute Festplatz) vorgesehen, doch am 22.09.1976 beschloss der Gemeinderat, an dieser Stelle einen neuen Schießstand zu bauen. Neben einem Luftdruckwaffenschießstand sollte das Gebäude einen Aufenthaltsraum, eine kleine Küche sowie sanitäre Anlagen erhalten. An der Ostseite sollte eine Kleinkaliberschießstand gebaut werden. Die Planungen für den Neubau schreiten voran und am 28.12.1977 stellt die Gemeinde Süpplingen als Bauherr und Eigentümer den Bauantrag beim Landkreis Helmstedt.

 

Winter 1978 kurz vor dem Richtfest

 

Am 18.03.1978 wird das alte Sportheim abgerissen. Am 08.07.1978 ist dann der Baubeginn und bereits am 07.08.1978 legt Bürgermeister Peter Winschewski den Grundstein. Knapp zwei Jahre später ist am 28.06.1980 dann die Einweihungsfeier für das neue Schützenhaus.

 

Die Schützenbrüderschaft hat sich an diesem Bau mit erheblichen Eigenleistungen und Eigenmitteln beteiligt.

 

Der Bau des Kleinkaliberschießstandes kam erst 1985 wieder auf die Tagesordnung. Der neue Vorsitzende Hans-A. Walter schob die Aufgabe an und im April/Mai 1986 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Am 21.06.1986 legte Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Evers den Grundstein. Die Einweihung erfolgte am 10.10.1987.

 

Schützenhaus mit KK-Stand, 1989

 

Die verschiedenen Schießdisziplinen

Luftgewehrstand: Irosa-Lichtpunktanlage, kompatibel mit den elektronischen Meyton-Anlagen. Wird ohne Munition betrieben, nur mit Lichttechnik, daher auch für Kinder unter 12 Jahren erlaubt. Diese Anlage können wir auch Mobil nutzen, beispielsweise auf dem Floh- oder Herbstmarkt, um den Kindern den Schießsport näher zu bringen.

 

Luftgewehr: wird auf 10m Entfernung im Freistehend- oder Auflage-Modus (ab Altersklasse) geschossen.

 

Luftpistole: (siehe Luftgewehr)

 

KK-Stand 50m: KK-Gewehr: wird auf 50m Entfernung auf Scheibenanlagen geschossen. Die Verschiedenen Disziplinen sind KK- Sportgewehr (3x20 Schuss in den Anschlägen kniend, liegend und stehend), KK-Liegendkampf (60 Schuss im Liegendanschlag) für alle ab 14 Jahren sowie KK-freie Waffe (3x40 Schuss, Anschläge wie KK-Sportgewehr) nur für männliche Schützen ab 14 Jahre.

 

Freie Pistole: wird auf 50m Entfernung auf Scheibenanlage geschossen (nur 1-schüssig). Nur für männliche Schützen ab 16 Jahre.

 

Hier wird gerade geplant, die 50m Anlagen ebenfalls in absehbarer Zeit auf Elektronik umzustellen.

 

KK-Stand 25m: KK-Sportpistole, Standardpistole und Olympische Schnellfeuerpistole. Wird auf 25m Entfernung geschossen. In unterschiedlichen Zeiten auf stehende Scheiben (Präzision) und wegdrehende Scheiben (Duell). Für alle ab 16 Jahre.

 

Schützenhaus von oben in 2003